Gestern Abend sind wir nur noch kurz rausgegangen und haben uns ein Lomito geteilt. Das ist so etwas wie ein Hamburger, nur dass zwischen den Brötchenhälften kein Hack-Patty liegt, sondern Rinderfilet. Danach sind wir dann ziemlich gleich ins Bett und haben gut geschlafen, sind allerdings recht früh aufgewacht.
Nach einem ausgedehnten Frühstück (das Buffet ist mehr als 10 Meter lang) haben wir uns erst mal die Informationen über die Weiterreise nach Ushuaia geholt. Das wird ziemlich sportlich: Frühstück von 2-3 Uhr, der Bus zum Flughafen fährt um 3 Uhr ab (Charterflieger müssen halt vor den Linienflügen raus).
Dann ging es los, weiter die Stadt zu entdecken, diesmal nördlich bis nordöstlich des Plaza de Mayo. Erster Höhepunkt war, im wahrsten Sinne des Wortes, die Aussichtsplatform auf der Galeria Güemes. Von oben kann man mal das endlose Häusermeer sehen, aber auch bis zum Rio de la Plata sehen. Weiter ging es durch die Fußgängerzone Florida zu den Galerias Pacifico, mit einer sehenswerten Kuppel, und zum Park San Martin. Schön, dass es zwischen den langen, eng bebauten Straßen immer wieder grüne Ecken gibt. Immer wieder fasziniert auch das Nebeneinander von Alt und Neu. Danach haben wir den Bahnhof Retiro besichtigt, einst einer der größten Bahnhöfe der Welt.
Von dort sind wir Richtung Osten gegangen und haben uns erst mal eine Pause verdient, mit einem leckeren Fruchtsaftcocktail. Weiter ging es Durch die belebte Wohngegend mit vielen Läden zur interessantesten Buchhandlung der Stadt, El_Ateneo_Grand_Splendid. Eine Buchhandlung in einem ehemaligen Theater. Sieht toll aus.
Nächstes Ziel unserer Wanderung durch die Stadt war der Obelisk, das Zentrum der Stadt mit einem riesigen Platz. Die Straße Avenida 9 de Julio, einst die breiteste Straße der Welt, mit 7 Spuren je Fahrtrichtung. Die Straße nimmt die Breite eines ganzen Blocks im Schachbrettmuster der Straßen von Buenos Aires ein.
Der nächste Absatz ist nichts für ‚eingefleischte‘ Veganer und Vegetarier 😉.
Wir waren inzwischen hungrig und die Füße wurden müde, so haben wir uns eine typische Parilla, ein Steakhaus, gesucht. Die Portionen hier sind riesig und so haben wir uns ein Filetsteak mit Pommes Frites und einem Salat geteilt und waren dann auch gut gesättigt. Bier gibt es hier in 1 Liter Flaschen und heute wurde das Bier sogar im Weinkühler gekühlt.
Vom Restaurant sind wir gemütlich zum Hotel gebummelt und haben die Atmosphäre genossen. Wenn Buenos Aires das Paris der Südhalbkugel genannt wird, so ist da was dran.















Schreibe einen Kommentar zu Gundula Schmidt-Braasch Antwort abbrechen