1. April: Castro

1. April: Castro

Heute morgen sind wir kurz vor Sonnenaufgang in Castro angekommen. Dort gibt es für uns zunächst einen Stadtrundgang und dann haben wir noch Zeit um uns selbst umzusehen.

Während wir beim Frühstück waren, schwamm eine Gruppe Delphine am Schiff vorbei.

Update 20:00 Uhr: So, nun finde ich endlich Zeit, etwas über den Tag zu schreiben. Er war sehr vielfältig und interessant. Die Stadtführung war recht kurzweilig. Wir hatten eine Einheimische, die sehr gut Englisch sprach (wir haben uns einer englischsprachigen Gruppe zuordnen lassen, da das mit den deutschsprachigen Guides bisher nicht so toll war). Sie hat viel über die lokalen Traditionen, das Essen und auch über die Pflanzenwelt erzählt. So gibt es hier zum Beispiel sehr viele Kartoffelsorten, da die Kartoffeln aus dieser Gegend kommen. Deutsche Einwanderer haben den Kuchen populär gemacht.

Die Stadt Castro ist sehr lebendig und auch recht hübsch. Viele Häuser sind mit Schindeln aus einer lokalen Zypressenart, die sehr haltbar sind, verkleidet. Die Hauptkirche ist innen vollständig aus Holz und nur außen mit Blech verkleidet, als Schutz gegen Feuer. Hunde laufen hier, wie in vielen der Städte, die wir bisher besucht haben, frei herum.

Castro ist die Hauptstadt der Provinz Chiloe und die Chiloens sind sehr abergläubisch. In der Stadt gibt es viele Holzskulpturen, die alle eine besondere Bedeutung haben.

Wir hatten auch Glück mit dem Wetter. Meistens schien die Sonne und die Regenschauer waren nur kurz und nicht sehr intensiv. Die Temperaturen sind inzwischen so, dass man schon mal die eine oder andere Schicht der Kleidung weglassen kann.


Eine Antwort zu „1. April: Castro“

  1. Jens Arnold

    Scheint ja wirklich ein netter Tag in einem netten Ort gewesen zu sein

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