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  • 6. April: Wieder zu Hause

    6. April: Wieder zu Hause

    6. April 2025
    Antarktis & Chile 2025, Reisebericht

    Wir sind zwar kurz vor 23:00 Uhr gestern Abend in Hamburg gelandet, doch die Gepäckausgabe verzögerte sich um eine halbe Stunde, so dass es doch nach Mitternacht, also schon heute war, dass wir zu Hause ankamen.

    Inzwischen sind die Koffer ausgepackt, die erste Wäsche gewaschen und die Post gesichtet. Gleich gehen wir, wie schon fast traditionell, zum Urlaubsabschluss ins Aegeon am U-Bahnhof Buchenkamp.

  • 5. April: Umsteigen in Madrid

    5. April: Umsteigen in Madrid

    5. April 2025
    Antarktis & Chile 2025, Reisebericht

    Kurzes update aus Madrid. Wir sind pünktlich gelandet (und da war es plötzlich 5 Stunden weiter ;-). Nach endlosem Gelaufe durch den Flughafen (die scheinen Heathrow Konkurrenz machen zu wollen) sind wir jetzt am Gate für den Flug nach Hamburg. Welches Gate? Die Leser von Douglas Adams wissen die Antwort.

    Im Flieger von Santiago nach Madrid haben wir einigermaßen schlafen können, aber der Service auf dem Hinflug war um Klassen besser.

    Nächste Nacht werden wir wohl gut schlafen. Mal schauen, wie schnell wir den Jetlag überwinden.

  • 4. April: Von Bord

    4. April: Von Bord

    4. April 2025
    Antarktis & Chile 2025, Reisebericht

    Um kurz vor sechs war heute morgen die Nachtruhe zu Ende. Wegen des dichten Nebels musste das Schiff das Nebelhorn benutzen.

    Nun herrscht die übliche Aufbruchshektik. Um 8:00 Uhr sollten alle aus den Kabinen raus. Wir haben dann gemütlich gefrühstückt. Zur Zeit werden noch die Koffer an Land gebracht und demnächst werden die ersten Gruppen für den Transfer aufgerufen. Dann wird es hier etwas leerer. Zur Zeit warten natürlich alle in der Panoramalounge und im Science Center.

    Wir sind bei der letzten Gruppe, die von Bord geht. Dann geht es zu einem Hotel in Santiago, wo wir für den Tag das Gepäck lassen können und abends gibt es dann irgendwann den Transfer zum Flughafen. Wir müssen mal schauen, was wir in Santiago machen können, das Hotel liegt ein Stück vom Stadtzentrum entfernt. Zeit, um uns in Valparaiso umzusehen, haben wir leider nicht.

    Hier am Pier sind wir von Containern umzingelt, was mit der entsprechenden Geräuschkulisse verbunden ist. Etwas entfernt liegen zwei größere, elegante Segelschiffe. Die sind aber im Nebel kaum zu erkennen. Es sind Segelschulschiffe der chilenischen (Esmeralda) und der spanischen (J.S. De Elcano) Marine.

    Update 20:30 Uhr: Nun sitzen wir am Flughafen in Santiago und warten auf das Boarding. Nachdem wir das Gepäck im Mandarin Oriental (ziemlich luxuriös) abgestellt hatten, haben wir einen schönen Sommertag genossen. Wir sind nicht in die Stadtmitte gefahren, sondern haben einen Park ganz in der Nähe des Hotels besucht, uns Bänke im Schatten gesucht, die Pflanzenpracht bewundert und dem Vogelgezwitscher gelauscht. So ließen sich die Temperaturen aushalten. Am Nahmittag sind wir in einem Einkaufszentrum neben dem Park essen gegangen, leckere chilenische Kleinigkeiten: frittierte Garnelen, die mit einer pikanten Sauce und kleingeschnittenem Gemüse in ein Salatblatt eingerollt und so gegessen werden, sowie kleine Süßkartoffelpfannkuchen mit einem herzhaften Belag.

    Nun können wir langsam anfangen, ein Fazit der Reise zu ziehen. Hat es sich gelohnt? Auf jeden Fall. Die beiden Teile der Reise hatten jeder ihren eigenen Charakter. Der Antarktis-Teil war mehr Abenteuer, der Patagonien Teil war mehr Kreuzfahrt. Bei den Vorträgen haben wir auf beiden Teilen der Reise wieder viel gelernt. Diese Art des Reisens gefällt uns richtig gut.

    Auf dem zweiten Teil der Reise haben wir Wandermöglichkeiten direkt ab Schiff vermisst, so wie wir das von der Island-Reise kannten. Hier waren die Wanderungen, bedingt durch lokale Gegebenheiten, immer mit längeren Busfahrten verbunden, was uns abgeschreckt hat. Das eine Mal, wo es eine Wandermöglichkeit gab, waren wir Kajakfahren. Wir haben da aber nichts verpasst, denn die Strecke war extrem matschig und schwierig, so dass viele, die die Wanderung versucht haben, in Schwierigkeiten gekommen sind.

    Der nächste Update kommt dann morgen am späten Nachmittag aus Madrid, wenn ich nach der kurzen Nacht im Flieger Lust habe und in der Lage bin, etwas zu schreiben. Ansonsten Sonntag.

  • 3. April: Der letzte Tag an Bord

    3. April 2025
    Antarktis & Chile 2025, Reisebericht

    Heute heißt es Koffer packen, Sachen abgeben, Bordrechnung bezahlen und was noch so alles ansteht. Die Schiffsführung gibt sich jedoch alle Mühe, dass es trotzdem ein schöner Tag wird. Angefangen mit einem schönen Morgenrot verspricht es ein sonniger Tag zu werden, der komplette Gegensatz zu gestern. Als wir gerade mit dem Frühstück fertig waren kam die Meldung, dass Wale in Sicht sind. Tatsächlich waren sie gerade Steuerbord querab, als wir in unsere Kabine kamen. Mal schauen, was sich der Kapitän noch so alles ausdenkt 😉

    Update 21:00 Uhr: Was für ein herrlicher letzter Tag. Bei Sonnenschein von Morgens bis Abends konnten wir alle an Bord die Zeit an Deck mal ohne dicke Jacke und Mütze genießen. Dazu dann eine erkleckliche Zahl an Walen, die zu sehen waren (na ja, meistens sieht man den Blas und kann nur erahnen, wie groß das zugehörige Tier ist.

    Dazu gab es noch verschiedene Vorträge, zum Beispiel über das loswerden in den chilenischen Fjorden, Jeanne Barret (von einer flippigen Französin, die auch Jeanne heißt), die Gefahren, die von Gletschern ausgehen und warum die Vogelvielfalt an Land viel höher ist als auf See. Nachmittags dann ein Quiz über die abgelaufenen zwei Wochen, den Rückblick des Expeditionsteams auf die Höhepunkte der Reise, launige Abschiedsworte des Kapitäns und die Vorschau des Films von der Reise, den wir alle demnächst erhalten.

    Tja, nun sind die Koffer gepackt und wir sitzen noch in der Panoramalounge und lassen den Abend ausklingen.

    Deck 11
  • 2. April: Niebla/Valdivia

    2. April: Niebla/Valdivia

    2. April 2025
    Antarktis & Chile 2025, Reisebericht

    In der Nacht haben wir die Chilenische Fjordlandschaft hinter uns gelassen und fahren nun entlang der Küste weiter nach Norden. Gegen Mittag erreichen wir Niebla und von dort aus gibt es einen Ausflug nach Valdivia.

    Das wird der letzte Landgang. Morgen erwartet uns dann ein weiterer Seetag, denn bis Valparaiso ist es noch ein ganzes Stück zu fahren. Und in 48 Stunden müssen wir dann schon von Bord😩. Tja, auch die schönste Reise geht mal zu Ende. Aber noch können wir die Tage genießen.

    Update 21:00 Uhr: Auf dem Weg nach Niebla gab es vormittags noch einige Sichtungen von Walen, allerdings sehr weit entfernt und meistens sah man nur den Blas der Wale. Es gab auch noch eine Session in der ein Fisch seziert wurde. Sehr interessant, wenn das jemand macht (in diesem Fall Ingvild, eine Norwegerin), die für das Thema brennt.

    Wir haben dann nicht vor Niebla gelegen, sondern vor Corral. Dadurch war der Weg für die Tenderboote ein ganzes Stück länger und die Tourplanung geriet ziemlich durcheinander. Mit einer Stunde Verspätung sind wir auf unsere Tour gestartet. Heute hatten wir eine Chilenin als Guide, deren Englisch nicht so gut war. Selbst die englischen Muttersprachler hatten Probleme zu verstehen, was sie sagen wollte. Aber man hat auch bei ihr wieder gemerkt, dass die Chilenen sehr stolz auf ihr Land sind.

    Auch in dieser Gegend von Chile hat es einen sehr starken Einfluß von Deutschen gegeben, zum Beispiel mit Brauereien (leider war keine Zeit für eine Bierprobe). Im Stadtzentrum musste nach dem (stärksten jemals gemessenen) Erdbeben von 1960 vieles neu aufgebaut werden, was man auch sieht. Natürlich haben wir wieder die üppige Natur, die durch die vielen Regenfälle (wie heute auch) entsteht, genossen.

    Ein Foucaultsche Pendel
    Warteschlange für den Rücktransport zum Schiff
  • 1. April: Castro

    1. April: Castro

    1. April 2025
    Antarktis & Chile 2025, Reisebericht

    Heute morgen sind wir kurz vor Sonnenaufgang in Castro angekommen. Dort gibt es für uns zunächst einen Stadtrundgang und dann haben wir noch Zeit um uns selbst umzusehen.

    Während wir beim Frühstück waren, schwamm eine Gruppe Delphine am Schiff vorbei.

    Update 20:00 Uhr: So, nun finde ich endlich Zeit, etwas über den Tag zu schreiben. Er war sehr vielfältig und interessant. Die Stadtführung war recht kurzweilig. Wir hatten eine Einheimische, die sehr gut Englisch sprach (wir haben uns einer englischsprachigen Gruppe zuordnen lassen, da das mit den deutschsprachigen Guides bisher nicht so toll war). Sie hat viel über die lokalen Traditionen, das Essen und auch über die Pflanzenwelt erzählt. So gibt es hier zum Beispiel sehr viele Kartoffelsorten, da die Kartoffeln aus dieser Gegend kommen. Deutsche Einwanderer haben den Kuchen populär gemacht.

    Die Stadt Castro ist sehr lebendig und auch recht hübsch. Viele Häuser sind mit Schindeln aus einer lokalen Zypressenart, die sehr haltbar sind, verkleidet. Die Hauptkirche ist innen vollständig aus Holz und nur außen mit Blech verkleidet, als Schutz gegen Feuer. Hunde laufen hier, wie in vielen der Städte, die wir bisher besucht haben, frei herum.

    Castro ist die Hauptstadt der Provinz Chiloe und die Chiloens sind sehr abergläubisch. In der Stadt gibt es viele Holzskulpturen, die alle eine besondere Bedeutung haben.

    Wir hatten auch Glück mit dem Wetter. Meistens schien die Sonne und die Regenschauer waren nur kurz und nicht sehr intensiv. Die Temperaturen sind inzwischen so, dass man schon mal die eine oder andere Schicht der Kleidung weglassen kann.

    Das Kreuz des Südens
    Es ist gerade Ebbe
    Stelzenhäuser bei Ebbe
    Immer noch viel in Gebrauch
  • 31. März: Auf See

    31. März: Auf See

    31. März 2025
    Antarktis & Chile 2025, Reisebericht

    Heute ist mal wieder ein Seetag angesagt. Wir sind zur Zeit bei 45° Süd und haben noch einiges an Strecke bis Valparaiso vor uns. Unser nächstes Ziel ist Castro, das wir morgen früh erreichen werden. Auf dem Weg nach Norden mussten wir gestern Abend wieder auf den Pazifik, um eine große Halbinsel mit dem westlichsten Punkt des chilenischen Festlands zu umrunden. Da merkte man sofort wieder den Seegang.

    Vorher kamen wir noch an der Wager-Insel vorbei, benannt nach einem Schiff der Royal Navy, das 1741 dort gestrandet ist. Ganz spannende Geschichte.

    Auf unserem Weg nach Norden ändert sich inzwischen die Tier und Pflanzenwelt deutlich. Die Artenvielfalt nimmt zu und so langsam kommen wir auch in dichter besiedelte Gebiete.

    Update 15:00 Uhr (inzwischen 5 Stunden hinter der Uhrzeit in Deutschland): Der Tag ist sehr ruhig. Am Vormittag kamen wir wieder in die Fjorde und sofort war der Seegang vorbei. Im Wasser schwimmt Seetang, ab und zu ein Vogel und gelegentlich Plastikmüll. Die Landschaft zieht vorbei und das Highlight ist der Wechsel der Lichtverhältnisse.

    Es gibt natürlich auch wieder einige Vorträge, zum Beispiel wurde an Deck mit Maßband die Größe der Wale gezeigt. Sehr beeindruckend, denn man sieht meistens nur ganz wenig dieser Tiere über der Wasseroberfläche. Ein anderer Vortrag beschäftigte sich mit dem Einfluß der Menschen auf die Biosphäre und gleich gibt es einen Vortrag über (die Problematik der) Fischzucht in dem Gebiet, das wir gerade befahren.

  • 30. März: Kajak vor Tortel

    30. März: Kajak vor Tortel

    30. März 2025
    Antarktis & Chile 2025, Reisebericht

    Was gestern nicht geklappt hat, holen wir heute nach. Wir liegen vor Caleta Tortel und es ist fast windstill. Wir können also heute Kajak fahren.

    Update 16:00 Uhr: Die Kajaktour war toll. Es dauert immer etwas, bis die Ausrüstung (Trockenanzug, Neoprenschuhe, Schwimmweste etc.) angelegt und man im Kajak ist. Wir konnten dicht am Ufer langpaddeln, hörten einen Wasserfall rauschen und Singvögel ihr Lied singen. Kolibris flogen über uns hinweg, zu schnell um sie zu fotografieren. Zum Schluß haben wir unsere Kanus auf den Sandstrand gesetzt und konnten so auch noch (in Kajak-Klamotten) Caleta Tortel erkunden.

    Caleta Tortel ist so ähnlich aufgebaut wie Puérto Eden, nur nicht so ärmlich. Hier profitiert man schon mehr vom Tourismus. Wegen der Lage am Steilhang sind die Häuser alle über Stege verbunden. Die ‚Hauptstraße‘ ist ein Steg, der am Wasser entlang führt. Es gab auch eine Folklorevorstellung. Schulkinder tanzten etwas vor, was so aussah wie Sambaschritte.

    Nach dem Mittagessen war es windstill und sonnig, so dass man sogar mal auf dem Achterdeck sitzen konnte. Seit 14:00 Uhr sind wir wieder unterwegs.

    Trockenübung
    ein Kolibri
    Hier gibt es Mülltrennung
    Im Tenderboot
    Wieder unterwegs
  • 29. März: Puerto Edén

    29. März: Puerto Edén

    29. März 2025
    Antarktis & Chile 2025, Reisebericht

    Schade, Kajak wurde wegen zuviel Wind (5 bft) abgesagt. Also steht heute ein Besuch in Puerto Edén an. Das ist ein ganz kleiner Ort, nur auf dem Wasserweg erreichbar. Wir bekommen dort eine Führung auf Spanisch, mit Übersetzung ins Englische.

    Puerto Edén ist eine Ortschaft ohne große Zukunft. Sie liegt weit ab, auch von größeren Touristenströmen. Ein Teil des Ortes sieht ziemlich verfallen aus. Zur Zeit leben dort nur noch gut 100 Menschen, davon 9 Schüler, für die es eine Schule gibt. Ab ca. 14 Jahren müssen die Kinder dann weit entfernt in Puerto Natalies oder gar Punto Arenas zur Schule gehen.

    Die Pflanzenwelt hier ist sehr üppig. Unter anderem sind die Fuchsien hier heimisch.

    Unsere Fahrt geht nun nordwärts durch die English Narrows und den Messier-Kanal. In den English Narrows wurde es wieder eng (180m) und das Schiff musste im Slalom zwischen den Inseln durchfahren. Dort steht auf einer Insel eine Marienstatue, die die Seeleute bei der Durchfahrt schützen soll. Etwas weiter nordwärts liegt das Wrack eines Frachtschiffes, dass hier 1968 auf Grund gelaufen ist. Bis dorthin reichte der Schutz anscheinend nicht.

    Ein Ganzjahres-Weihnachtsbaum
    Das Tenderboot wird an Bord gehievt
  • 28. März: Zurück in die Fjorde

    28. März: Zurück in die Fjorde

    28. März 2025
    Antarktis & Chile 2025, Reisebericht

    Nach 36 Stunden an der Pier sind wir wieder unterwegs. Um zurück in die chilenischen Fjorde zu kommen, müssen wir wieder durch die White Narrows. Da werden wir diesmal gegen Mittag durchfahren, wenn wieder Stauwasser ist. Danach geht es dann wieder nordwärts durch das Labyrinth der Fjorde.

    Update 13:30 Uhr: Die Passage durch die Engstelle ist geschafft. Es ist heute leider trübe und regnet, so dass man keine so tollen Fotos machen kann. Dafür sieht man an den Berghängen jetzt jede Menge Wasserfälle. Momentan fahren wir noch ein Stück südwärts, bis wir die Gewässer erreichen, auf denen wir nordwärts fahren können. Der Nachmittag wird wieder gefüllt mit verschiedenen Vorträgen.

    Update 18:00 Uhr: Der Tag blieb trübe und regnerisch. Die Vorträge, die wir heute gehört haben, gingen unter anderem über die Vögel der chilenischen Fjorde, die wichtige Rolle von Plankton im Ökosystem der Erde, was Eiszeitalter verursacht, Umweltprobleme beim Bergbau und das Schicksal der Ureinwohner der Südspitze Südamerikas (Yaghan, Haush, Selk‘nam und Kawesqar).

    Update 22:00 Uhr: Wenn das Wetter mitspielt und auch sonst alles klappt, können wir morgen bei Puerto Eden noch mal Kajak fahren.

    Wo ist seine Frau versteckt?
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