In der Nacht haben wir die Chilenische Fjordlandschaft hinter uns gelassen und fahren nun entlang der Küste weiter nach Norden. Gegen Mittag erreichen wir Niebla und von dort aus gibt es einen Ausflug nach Valdivia.
Das wird der letzte Landgang. Morgen erwartet uns dann ein weiterer Seetag, denn bis Valparaiso ist es noch ein ganzes Stück zu fahren. Und in 48 Stunden müssen wir dann schon von Bord😩. Tja, auch die schönste Reise geht mal zu Ende. Aber noch können wir die Tage genießen.
Update 21:00 Uhr: Auf dem Weg nach Niebla gab es vormittags noch einige Sichtungen von Walen, allerdings sehr weit entfernt und meistens sah man nur den Blas der Wale. Es gab auch noch eine Session in der ein Fisch seziert wurde. Sehr interessant, wenn das jemand macht (in diesem Fall Ingvild, eine Norwegerin), die für das Thema brennt.
Wir haben dann nicht vor Niebla gelegen, sondern vor Corral. Dadurch war der Weg für die Tenderboote ein ganzes Stück länger und die Tourplanung geriet ziemlich durcheinander. Mit einer Stunde Verspätung sind wir auf unsere Tour gestartet. Heute hatten wir eine Chilenin als Guide, deren Englisch nicht so gut war. Selbst die englischen Muttersprachler hatten Probleme zu verstehen, was sie sagen wollte. Aber man hat auch bei ihr wieder gemerkt, dass die Chilenen sehr stolz auf ihr Land sind.
Auch in dieser Gegend von Chile hat es einen sehr starken Einfluß von Deutschen gegeben, zum Beispiel mit Brauereien (leider war keine Zeit für eine Bierprobe). Im Stadtzentrum musste nach dem (stärksten jemals gemessenen) Erdbeben von 1960 vieles neu aufgebaut werden, was man auch sieht. Natürlich haben wir wieder die üppige Natur, die durch die vielen Regenfälle (wie heute auch) entsteht, genossen.





















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