29. März: Puerto Edén

Schade, Kajak wurde wegen zuviel Wind (5 bft) abgesagt. Also steht heute ein Besuch in Puerto Edén an. Das ist ein ganz kleiner Ort, nur auf dem Wasserweg erreichbar. Wir bekommen dort eine Führung auf Spanisch, mit Übersetzung ins Englische.

Puerto Edén ist eine Ortschaft ohne große Zukunft. Sie liegt weit ab, auch von größeren Touristenströmen. Ein Teil des Ortes sieht ziemlich verfallen aus. Zur Zeit leben dort nur noch gut 100 Menschen, davon 9 Schüler, für die es eine Schule gibt. Ab ca. 14 Jahren müssen die Kinder dann weit entfernt in Puerto Natalies oder gar Punto Arenas zur Schule gehen.

Die Pflanzenwelt hier ist sehr üppig. Unter anderem sind die Fuchsien hier heimisch.

Unsere Fahrt geht nun nordwärts durch die English Narrows und den Messier-Kanal. In den English Narrows wurde es wieder eng (180m) und das Schiff musste im Slalom zwischen den Inseln durchfahren. Dort steht auf einer Insel eine Marienstatue, die die Seeleute bei der Durchfahrt schützen soll. Etwas weiter nordwärts liegt das Wrack eines Frachtschiffes, dass hier 1968 auf Grund gelaufen ist. Bis dorthin reichte der Schutz anscheinend nicht.


Eine Antwort zu „29. März: Puerto Edén“

  1. Gundula Schmidt-Braasch

    Hallo ihr beiden! Ich war jetzt ein paar Tage abwesend, und in der Zeit seid ihr so weit gekommen!
    Bis Ushuaia konnte ich ja noch mitreden, das ist nun vorbei. Wie schade, dass ihr in der Antarktis nicht so gutes Wetter hattet.
    Aber die Bilder von den Fjorden und Gletschern sind großartig! Da muss und will ich auch noch mal hin!
    Gerade der Unterschied zwischen Ost- und Westanden sowie die Vogelwelt ist doch toll.
    Ich wünsche euch weiterhin eine informative und einmalige Reise !

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