Heute gibt es einen Hafentag. Auf der Pier herrscht emsiges Treiben. Nachschub wird an Bord gebracht und die wartenden Busse füllen sich mit Abreisenden Passagieren.
Nach dem Abendessen haben wir gestern noch einen Rundgang durch Ushuaia gemacht. Man muss bei jedem Schritt aufpassen, wohin man tritt. Es gibt reichlich Stolperfallen. Ansonsten ist es hier reichlich touristisch, fast wie in einem Ort an der Küste. Es gibt reichlich Souvenierläden, was kein Wunder ist, denn Ushuaia ist der Ausgangspunkt für die meisten Fahrten in die Antarktis.
Die Bustour in den Feuerland Nationalpark brachte uns zum südlichsten Postamt Argentiniens und zum Ende der Nationalstraße 3. Dort ist gleichzeitig das südliche Ende der Panamerikana. Wir konnten viele verschiedene Vogelarten beobachten und haben uns gewundert, dass es hier unten auch Löwenzahn, Klee und Ampfer gibt. Das wurde wahrscheinlich von Touristen eingeschleppt. Nach der Rückkehr und einem kurzen Mittagessen an Bord an haben wir Ushuaia bei Tageslicht erkundet. Die Stadt ist in den letzten Jahren schnell gewachsen und das kann man auch sehen. Überall wird gebaut, während einige alte Häuser leer stehen und verfallen. Man gibt sich Mühe, die Wasserseite hübsch zu gestalten, aber wenn Fitnessgeräte, ein Spielplatz und Ruhebänke zwischen den Fahrstreifen der stark befahrenen Straße eingeklemmt sind, ist das schon etwas schräg.
Nun sind wir bereit zum Ablegen und der zweite Teil unseres Abenteuers beginnt. Erstmal geht es Richtung Kap Horn. Wenn wir viel Glück mit dem Wetter haben, können wir dort sogar an Land gehen.



















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